Tagebuch einer Behandlung

Eine Klientin hat mir Ihre Notizen zur Verfügung gestellt, die Sie im Laufe der gemeinsamen Arbeit mit mir machte. Hier können Sie einen Bericht lesen, der authentisch ist – mit allen Höhen und Tiefen eines Behandlungsprozesses:

  1. April

Da es mir regelmäßig aus eigentlich nichtigen Gründen nicht so gut ging, empfahl mir meine Mutter die Praxis Seelenlicht. Ich hatte vorher schon einmal an anderer Stelle eine Erfahrung mit der Energiearbeit gemacht und fand diese Behandlungsform sehr spannend. Ich war also schon offen dafür und nun gespannt wie es bei Frau Stüber sein würde.
Als ich mein Auto vor der Praxis parkte, kam sie schon heraus um mich sehr freundlich zu begrüßen – ich fühlte mich gleich sehr willkommen. Wir gingen dann in die eigens errichtete Praxis in einem kleinen, niedlichen Gartenhaus. Ich durfte mir einen Tee aussuchen und in einem gemütlichen Sessel Platz nehmen.

Dann konnte ich Frau Stüber sagen, was mich belastete: Überwiegend Eifersucht, eine immer weitere Gewichtszunahme, das Gefühl des Alleinseins. Ich war positiv überrascht, dass wir erst einmal recht lange redeten und ich fand es sehr angenehm zu wissen, dass Frau Stüber studierte Psychologin ist. So hat man das gute Gefühl, dass auch bei dieser etwas anderen Art der Behandlung auch alles „professionell“ abläuft. (Das sage ich nur deshalb so, weil ich es bei meiner ersten Erfahrung anders erlebt habe.) Ich erkundigte mich dann noch über den Ablauf der Behandlung und dann legte ich mich auf die Liege. Zugedeckt und mit sehr schöner Entspannungsmusik in den Ohren wurde ich dann von Frau Stüber gebeten mich einfach zu entspannen. Ich schloss meine Augen und entspannte mich.Während sie mir ihre Hände von oben bis unten auflegte, konnte ich mich spürbar immer mehr entspannen, bis ich irgendwann fast das Gefühl hatte eins zu sein mit der Liege. Als wir fertig waren, war ich total tiefenentspannt und wir setzten uns nochmal in die Sessel und tranken ein Glas Wasser. Frau Stüber fragte mich wie ich mich fühlte und erzählte kurz was sie wahrgenommen hatte. Ich fuhr dann mit einem sehr guten und entspannten Gefühl nach Hause und konnte wunderbar schlafen.

Am nächsten Tag war ich etwas reizbar – glücklicherweise hatte Frau Stüber mich vorgewarnt, dass dies so sein könnte und ich konnte deshalb gut damit umgehen. Am darauffolgenden Tag war diese gereizte Stimmung auch schon wieder verflogen.

  1. Mai

Knapp zwei Wochen später hatte ich meinen nächsten Termin in der Praxis Seelenlicht. Ich war relativ gefestigt, hatte die Tage vorher ganz schön viel um die Ohren und war gespannt, was mich heute erwarten würde. Nachdem ich das Geschehene der letzten Tage kurz loswerden konnte, sprachen wir über die Veränderungen seit der letzten Behandlung. Ich hatte seither keine belastenden Situationen gehabt und konnte dazu deshalb nicht so viel sagen. Vielleicht war gerade das die Veränderung?

Wir redeten dann kurz über meine Kindheit und umrissen kurz mein weiteres Leben und dessen Meilensteine. Hier kamen noch einige bewegende Themen zur Sprache, die mich offensichtlich nach wie vor belasteten. Gefühlt wusste Frau Stüber nun wirklich von allem, was mich bewegte.

Bei der Behandlung war es diesmal anders. Nicht so tiefenentspannt, dafür hatte ich mehrfach das Gefühl gerade wieder aus einem Traum zu erwachen. Irgendwie seltsam. Es ging ziemlich lange und als alles vorbei war und ich wieder aufstand, war mir etwas schwindelig. Frau Stüber berichtete dann kurz über das von ihr Wahrgenommene und wir verabredeten uns für einen nächsten Termin. Den Abend war ich ziemlich geplättet, habe ihn einfach ruhig verbracht und dann tief und fest geschlafen.

Bis zum nächsten Termin fühlte ich mich die ganze Zeit ziemlich schlapp und war leicht genervt. Frau Stüber erzählte mir dann aber, dass ich sehr gut „energetisch gearbeitet“ hätte und es normal sei, dass man dann für seine Umwelt eher nicht so offen ist.

  1. Mai

Bei der Behandlung habe ich mich wieder sehr gut entspannen können. Es haben sich hier einige Ereignisse aus meinem früheren Leben und meiner weiblichen Ahnenreihe aufgezeigt, die laut Frau Stüber der Grund dafür waren, dass ich nicht so glücklich sein konnte. Die Woche nach dem Termin war ich glücklicher Weise wieder etwas kraftvoller und motivierter. Zwischendurch machten sich einige Stimmungsschwankungen breit. Leider hatte ich auch direkt am Tag nach der Behandlung einen ziemlich heftigen Streit mit meinem Partner.

Die folgenden Behandlungen brachten keine großartigen, nennenswerten Themen mit sich. Was für mich aber sehr hilfreich war, dass Frau Stüber mir einen Weg aufzeigte mich selbst zu trösten, wenn es mir mal nicht so gut geht.  Nach den Behandlungen fühlte ich mich nach wie vor meist schlapp. Ich merkte jedoch, dass es mir im Alltag immer mehr konstant gut ging.

  1. Juni

An diesem Tag gab es wieder eine besonders schöne Erkenntnis für mich. Nämlich, dass meine Ängste bezüglich meines Partners darin begründet liegen, dass ich meinen „Schatz“ (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht verlieren will und deshalb so sehr daran festhalte, weil ich dieses besondere Gut nicht verlieren wolle. Außerdem bekam ich die Aussicht, dass mein (Problem-)Thema Vertrauen nun schon an der Wurzel gepackt und vermutlich bald aufgelöst sei. Dass es irgendwann so sehr aufgelöst ist, dass es für mich gar kein Thema mehr ist und ich sogar Anderen Tipps geben könne mit solchen Problemen besser umzugehen. Das machte mich sehr gespannt und weckte große Neugierde für die Zukunft!

Außerdem kam noch das Thema auf vom Selbstbild der Frau und später Mutter – dies wollten wir uns beim nächsten Mal nochmals genauer „ansehen“. Mein neu verkündetes Problemthema „Essgeräusche“ brachte durch die Energiebehandlung keine weiteren Erkenntnisse. Frau Stüber meinte, dass das Thema wohl noch nicht dran sei – eins nach dem anderen….

Bis zum nächsten Termin war es in meiner Beziehung sehr wechselhaft. Von Wolke Sieben bis zu sehr großen Spannungen war alles vertreten. Ich hatte aber den nötigen Abstand um festzustellen, dass es nicht unbedingt an mir lag (was ich früher oft dachte) sondern einfach an dem persönlichen Stressfaktor meines Freundes. Diese Erkenntnis was rückblickend für mich ein großer Meilenstein.

  1. Juli

Zunächst haben wir ausgiebig über meine aktuelle Situation gesprochen und festgehalten, dass ich bereits eine gute Entwicklung hingelegt habe.

Bei der Behandlung hatte ich selbst schon gemerkt, dass irgendwie „sehr viel los war“. Danach lobte mich Frau Stüber, weil ich wieder sehr schön gearbeitet hätte . Alles sei schön im Fluss. Gerade auch das Thema Vertrauen sei schön in Arbeit und es hätte eine tiefe Schicht erreicht. Ich sei meinem Freund nun zwei Schritte voraus und solle milde mit ihm sein, wenn er teilweise nicht auf dem gleichen guten Stand sei wie ich. Weil das System immer das Gleichgewicht sucht und er mir nach Vorne folgen werde.

Es folgte ein Sommerurlaub mit meinem Partner, der alles andere als ausgeglichen und erholsam war. Es ging so weit, dass ich kurz davor war den Urlaub abzubrechen und alleine nach Hause zu reisen. Ich war so froh, dass ich Frau Stüber per E-Mail kontaktieren konnte um von ihr nach kurzer Zeit ein paar guttuende Worte zu erhalten. So hat sie es sogar über hunderte Kilometer geschafft mir Kraft zu geben und so konnte ich den Urlaub noch einigermaßen gut zu Ende bringen.

In den kommenden Monaten gab es noch ein paar unregelmäßige Termine, bei denen Frau Stüber mir half auf konkrete Fragen Antworten zu finden.

Rückblick:

Heute sind knapp zwei Jahre vergangen, seitdem ich das erste Mal bei Frau Stüber war. Ich bin so froh, dass ich mich auf diese außergewöhnliche Behandlungsform eingelassen habe. Mein Gesundheits- und Gemütszustand ist mittlerweile so stabil, dass ich nicht regelmäßig zu Frau Stüber fahren „muss“. Es ist aber ein unglaublich schönes Gefühl zu wissen, dass es da jemanden gibt, zu dem man jederzeit Kontakt aufnehmen kann und der einem wirklich hilft – egal worum es geht.

Dafür bin ich Frau Stüber sehr dankbar!

Über meine ursprünglichen Problemthemen (Eifersucht, stete Gewichtszunahme, Gefühl des Alleinseins) kann ich heute fast nur noch schmunzeln.

Ja, ich bin nach wie vor ein eher eifersüchtiger Mensch. Wahrscheinlich bin ich eifersüchtiger als viele andere Menschen. ABER ich habe gelernt damit umzugehen und es belastet mich heute nur noch sehr selten. Ich habe gelernt meinen eigenen Weg zu gehen, unabhängig von meinem Partner zu sein. ALLEINE sein zu können – und dabei glücklich zu sein. Ich kann mir heute gar nicht mehr vorstellen, dass ich es alleine nicht ausgehalten habe… heute merke ich wie es mich regelrecht stört, wenn ich nicht genug Zeit für mich ganz alleine habe.

Ebenso kann ich mich schon gar nicht mehr recht erinnern, dass ich mich so oft so schlecht und elend gefühlt habe, ohne dass es dafür wirklich triftige Gründe gab. Diese negativen Gefühle gehören eindeutig der Vergangenheit an. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich niemals so weit wäre, wenn ich nicht zu Frau Stüber gegangen wäre.

Sicher hätte man diese Probleme auch mit anderen Behandlungsformen aufarbeiten können. Da ich vorher auch schon Erfahrung mit Gesprächstherapien gemacht habe, kann ich aber sagen, dass die Energiearbeit deutlich effektiver und schneller ist. Außerdem kommen hier Themen zum Vorschein, die vermutlich kein Psychologe ans Tageslicht bringen würde. Noch dazu hat man einen enormen körperlichen und seelischen Entspannungseffekt. Wenn man bereit ist, sich mal auf „etwas Anderes“ einzulassen, kann ich jedem nur empfehlen, es einmal zu probieren.

Ob bei (akuten) Problemen, Stress oder einfach um mehr über sich zu erfahren ist die Energiearbeit eine sehr schöne Behandlungsform.

Weil ich es nicht oft genug sagen kann: danke Frau Stüber!